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Was gehört auf eine Unternehmenswebsite? Die Checkliste 2026.

Kurz gesagt

Eine gute Unternehmenswebsite beantwortet in Sekunden, was du anbietest, für wen und wie man dich erreicht. Dazu kommen Vertrauenssignale wie Referenzen und Bewertungen, die Pflichtseiten Impressum und Datenschutz sowie schnelle Ladezeiten und eine saubere mobile Darstellung.

Viele Websites scheitern nicht an fehlendem Design, sondern an fehlenden Antworten. Besucher entscheiden in wenigen Sekunden, ob sie bleiben. Diese Checkliste hilft dir, Inhalte zu prüfen, bevor du eine Website bauen lässt oder deine bestehende überarbeitest.

Sie ist bewusst praktisch gehalten. Wenn du die Punkte durchgehst, hast du automatisch ein Briefing für dein Projekt, wie es im Leitfaden Website erstellen lassen empfohlen wird.

1. Die Startseite: Antworten in 5 Sekunden

  • Eine klare Kernaussage: Was bietest du an, für wen und wo?
  • Ein sichtbarer Handlungsaufruf, zum Beispiel „Kostenloses Erstgespräch“ oder „Termin buchen“.
  • Ein Vertrauenssignal direkt im oberen Bereich: Bewertungen, Referenzen oder Kundenlogos.
  • Kontaktmöglichkeiten ohne Suchen: Telefon, WhatsApp oder Formular.

2. Leistungen und Angebot

  • Jede wichtige Leistung mit eigener Seite oder eigenem Abschnitt.
  • Konkrete Beschreibungen statt Floskeln: Was passiert, was bekommt der Kunde?
  • Transparente Preisorientierung, wo möglich. Wer Preise verschweigt, verliert Anfragen.
  • Ein kurzer Ablauf: So läuft die Zusammenarbeit ab.

3. Vertrauen aufbauen

  • Über-uns-Seite mit echten Personen und Geschichte statt anonymer Firmenphrasen.
  • Echte Referenzen mit Beschreibung des Ergebnisses.
  • Google-Bewertungen einbinden oder verlinken.
  • Zertifikate, Mitgliedschaften oder Partnerschaften, sofern vorhanden und belegbar.
  • Eine FAQ, die die häufigsten Einwände beantwortet.

4. Pflichtangaben und Recht

  • Vollständiges Impressum, von jeder Seite erreichbar.
  • Datenschutzerklärung passend zu den tatsächlich eingesetzten Diensten.
  • Cookie-Einwilligung nur dort, wo nicht notwendige Dienste laufen. Eine Checkliste findest du im Ratgeber DSGVO Website Checkliste.
  • Barrierefreiheit im Blick behalten: Je nach Angebot und Unternehmensgröße können gesetzliche Vorgaben gelten. Kleinstunternehmen sind bei Dienstleistungen teilweise ausgenommen, prüfe deinen Fall im Zweifel mit einer Rechtsberatung.

5. Technik und Sichtbarkeit

  • Schnelle Ladezeit, besonders auf dem Smartphone. Mehr dazu unter Core Web Vitals erklärt.
  • Vollständige mobile Darstellung: Menü, Formulare und Schriftgrößen testen.
  • HTTPS-Verschlüsselung auf allen Seiten.
  • Sprechende Seitentitel und Beschreibungen für Google.
  • Strukturierte Daten, zum Beispiel LocalBusiness und FAQ, für Rich Snippets.
  • Eine gepflegte XML-Sitemap und eingerichtete Google Search Console.

6. Lokale Signale

Wenn dein Kundenkreis lokal ist, gehören Adresse, Telefonnummer und Servicegebiet klar erkennbar auf die Seite, identisch mit deinem Google Business Profile. Für jede wichtige Stadt oder Region kann eine eigene, wirklich lokal gestaltete Seite sinnvoll sein.

Häufige Fragen

Wie viele Seiten braucht eine Unternehmenswebsite?
Für den Start reichen oft 5–8 Seiten: Startseite, Leistungen (je Kernleistung eine Seite), Über uns, Kontakt, Impressum und Datenschutz. Weitere Seiten wie Referenzen, FAQ oder Ratgeber folgen nach Bedarf.
Brauche ich einen Blog?
Nicht zwingend. Für Themen, bei denen Kunden viel recherchieren, bauen Ratgeber-Artikel aber Vertrauen und Reichweite auf. Wichtig ist Qualität statt Menge.
Sollte ich Preise auf die Website schreiben?
Wo es möglich ist, ja, zumindest Preisrahmen oder Ab-Preise. Das filtert unpassende Anfragen und erhöht das Vertrauen.
Was ist wichtiger: Design oder Inhalt?
Beides greift ineinander, aber ohne klare Inhalte rettet auch das beste Design nichts. Fang mit Struktur und Texten an, das Design folgt daraus.

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