Landingpage·7 min Lesezeit·

Landingpage Aufbau: Die 8 Bausteine in der richtigen Reihenfolge.

Kurz gesagt

Eine funktionierende Landingpage folgt einer klaren Reihenfolge: Versprechen und Handlungsaufruf, Vertrauen, Problem, Lösung, Beweise, Angebot, Einwände und ein wiederholter Handlungsaufruf. Jede Sektion beantwortet genau eine Frage des Besuchers.

Der Aufbau entscheidet, ob Besucher zu Anfragen werden. Eine Landingpage hat nur ein Ziel, deshalb muss jede Sektion darauf einzahlen. Dieser Artikel konzentriert sich auf Struktur und Formulierungen. Grundlagen, Kosten und Fehler findest du im Hauptartikel Landingpage erstellen.

Die 8 Bausteine und die Frage, die jeder beantwortet

1. Hero: „Bin ich hier richtig?“

Eine Überschrift mit konkretem Nutzen, ein Satz Ergänzung, ein sichtbarer Button. Beispiel: „Dein Firmenauftritt in 14 Tagen online. Ab 299 € Festpreis.“

2. Vertrauen: „Kann ich denen glauben?“

Bewertungen, Logos, Zahlen, Zertifikate direkt unter dem Hero. Nur belegbare Angaben verwenden.

3. Problem: „Verstehen die mein Anliegen?“

Beschreibe die Situation deiner Zielgruppe in ihren Worten. Wer sich wiedererkennt, liest weiter.

4. Lösung: „Was genau bekomme ich?“

Drei bis sechs Nutzen, formuliert aus Kundensicht, nicht als Funktionsliste.

5. Beweise: „Hat das anderen geholfen?“

Kundenstimmen mit Namen, Vorher-nachher, konkrete Ergebnisse. Fehlen Referenzen, sei ehrlich und zeige stattdessen Vorgehen und Beispielarbeiten.

6. Angebot: „Was kostet das und wie läuft es ab?“

Pakete oder Preisrahmen, Ablauf in drei bis vier Schritten, klare Leistungsgrenzen.

7. Einwände: „Und wenn …?“

Eine FAQ, die Risiken, Dauer, Kosten und Rechtsfragen offen beantwortet.

8. Abschluss: „Wie geht es weiter?“

Der Handlungsaufruf ein letztes Mal, mit niedriger Hürde: Rückruf, Termin, Nachricht.

Den Handlungsaufruf richtig platzieren

  • Mindestens im Hero und am Ende, bei langen Seiten zusätzlich in der Mitte.
  • Buttons mit konkretem Ergebnis beschriften: „Kostenloses Erstgespräch vereinbaren“ statt „Absenden“.
  • Pro Seite ein Hauptziel. Mehrere gleichrangige Ziele verwässern die Wirkung.
  • Auf dem Smartphone muss der Button ohne Scrollen erreichbar sein.

Das Formular: weniger ist mehr

Jedes zusätzliche Feld senkt in der Regel die Abschlussquote. Frage zunächst nur ab, was du für die Antwort brauchst: Name, Kontaktweg, kurze Nachricht. Alles Weitere klärst du im Gespräch. Erkläre unter dem Formular, was nach dem Absenden passiert und wie schnell du dich meldest. Das nimmt Unsicherheit.

Typische Aufbaufehler

  • Navigationsmenü mit vielen Links, die vom Ziel ablenken.
  • Der Nutzen steht erst weit unten.
  • Allgemeine Floskeln statt konkreter Aussagen.
  • Zu viele verschiedene Handlungsaufrufe.
  • Keine mobile Prüfung: Formulare und Buttons sind auf dem Handy schwer bedienbar.
  • Keine Messung: Ohne Erfassung von Klicks und Absendungen bleibt jede Optimierung Raten.

Checkliste vor dem Livegang

  • Kann ein Fremder in fünf Sekunden sagen, was angeboten wird?
  • Gibt es genau ein Hauptziel und einen klaren Button?
  • Ist jeder Beweis echt und belegbar?
  • Lädt die Seite mobil schnell? Hilfestellung: Core Web Vitals erklärt.
  • Sind Impressum, Datenschutz und Einwilligungen korrekt?

Wenn du dir den Aufbau nicht selbst zutraust, findest du bei uns Landingpages als Leistung ab 299 €.

Häufige Fragen

Wie lang sollte eine Landingpage sein?
So lang, wie es braucht, um alle Einwände zu klären. Für einfache Angebote reichen kurze Seiten, bei erklärungsbedürftigen Leistungen darf sie länger sein. Entscheidend ist die klare Reihenfolge, nicht die Zeichenzahl.
Brauche ich auf einer Landingpage ein Menü?
Meist nicht. Ein reduziertes Menü oder nur das Logo mit Button hält den Fokus auf dem Ziel. Impressum und Datenschutz gehören trotzdem in den Footer.
Wie viele Formularfelder sind ideal?
So wenige wie möglich. Für Erstanfragen reichen oft Name, Kontaktweg und Nachricht.
Wie teste ich, ob mein Aufbau funktioniert?
Miss Absendungen und Klicks auf den Button, vergleiche Varianten nacheinander und ändere jeweils nur ein Element. Bei geringem Traffic ist der Vergleich vor und nach einer Änderung aussagekräftiger als ein Split-Test.

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